Manu16
31.03.09, 20:22:41
Na dann weiß ich welcher Virus vor gut zwei Wochen auf meinem Computer gewütet hat. :mad:
Seid gewarnt!
Ich hoffe es kommt nicht so hart wie manche sagen...
Dumme Viren!
(Aprilscherz ist es keiner, der 1. April ist ja erst morgen :-D)
Der Computervirus Conficker, der sich über eine Sicherheitslücke in Microsofts Betriebssystem Windows seit vergangenen Herbst in die Computer großer Medienhäuser, der Bundeswehr, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen eingenistet hat, versetzte in diesen Tagen weltweit IT-Sicherheitsexperten in Alarmbereitschaft. Sie zerbrachen sich den Kopf darüber, wann, wo und wie der Computerwurm Conficker mit den etwa 10 Millionen infizierten Rechnern zum Einsatz kommen könnte. Die Anzeichen häufen sich, dass für den ersten April eine Attacke kurz bevorsteht.
Am Freitag (27. März) äußerte sich der Antiviren-Experte Christoph Fischer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa, das bislang überhaupt nicht klar sei, was dann genau passieren werde. Der hartnäckige Computerwurm Conficker sei „sehr clever“ programmiert. „Bei Conficker zeigt sich eine völlig neue Dimension der Aggressivität“, sagte Fischer. „Im Moment stehen aber alle Gewehr bei Fuß.“
Die Experten gehen davon aus, dass die neue Variante, die sich auch über Wechseldatenträger wie externe Festplatten oder USB-Sticks weiter verbreiten kann, von sich selbst immer wieder neue Varianten erzeugt und durch leichte Veränderungen versuchen wird, die Hersteller von Antiviren-Software auszutricksen. Sicherheitsfirmen und Internet-Service-Provider hätten es somit deutlich schwerer, das „Update“ der betroffenen Systeme durch die Confikcer-Autoren zu verhindern.
Die derzeit aktuelle Version C von Conficker ist jetzt schon in der Lage, zu mehr als 50.000 Domains Kontakt aufzunehmen und über diese Internet-Seiten Versions-Updates oder andere Malware auf Rechner zu übertragen. Die Cyberkriminellen Virenautoren haben in die Version C neue Funktionen integriert, etwa die Möglichkeit, die Schadsoftware über Peer-.to-Peer-Netze und USB-Sticks weiterzuverbreiten. „Das ist eine Größenordnung an Selbstverteidigung, die der Industrie erhebliche Probleme bereitet“, sagt Fischer. Inzwischen sei es Microsoft in Zusammenarbeit mit Partnern gelungen, den dahinter steckenden Algorithmus zu analysieren, so Thomas Baumgärtner, Sicherheitsexperte von Microsoft. Damit wollen die Experten nun die Websites abgreifen und zur Analyse direkt an die Hersteller von Antiviren-Software weiterleiten.
Microsoft stellt seit Oktober 2008 bereits einen Patch zum Schließen des Lecks zur Verfügung. Selbst unter den Experten ist die Anzahl der befallenen Computer umstritten. „Wir gehen, konservativ geschätzt, von weltweit drei Millionen Rechnern aus“, sagt Baumgärtner.
Quele: die-topnews.de
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Dumme Viren!
(Aprilscherz ist es keiner, der 1. April ist ja erst morgen :-D)
Der Computervirus Conficker, der sich über eine Sicherheitslücke in Microsofts Betriebssystem Windows seit vergangenen Herbst in die Computer großer Medienhäuser, der Bundeswehr, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen eingenistet hat, versetzte in diesen Tagen weltweit IT-Sicherheitsexperten in Alarmbereitschaft. Sie zerbrachen sich den Kopf darüber, wann, wo und wie der Computerwurm Conficker mit den etwa 10 Millionen infizierten Rechnern zum Einsatz kommen könnte. Die Anzeichen häufen sich, dass für den ersten April eine Attacke kurz bevorsteht.
Am Freitag (27. März) äußerte sich der Antiviren-Experte Christoph Fischer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa, das bislang überhaupt nicht klar sei, was dann genau passieren werde. Der hartnäckige Computerwurm Conficker sei „sehr clever“ programmiert. „Bei Conficker zeigt sich eine völlig neue Dimension der Aggressivität“, sagte Fischer. „Im Moment stehen aber alle Gewehr bei Fuß.“
Die Experten gehen davon aus, dass die neue Variante, die sich auch über Wechseldatenträger wie externe Festplatten oder USB-Sticks weiter verbreiten kann, von sich selbst immer wieder neue Varianten erzeugt und durch leichte Veränderungen versuchen wird, die Hersteller von Antiviren-Software auszutricksen. Sicherheitsfirmen und Internet-Service-Provider hätten es somit deutlich schwerer, das „Update“ der betroffenen Systeme durch die Confikcer-Autoren zu verhindern.
Die derzeit aktuelle Version C von Conficker ist jetzt schon in der Lage, zu mehr als 50.000 Domains Kontakt aufzunehmen und über diese Internet-Seiten Versions-Updates oder andere Malware auf Rechner zu übertragen. Die Cyberkriminellen Virenautoren haben in die Version C neue Funktionen integriert, etwa die Möglichkeit, die Schadsoftware über Peer-.to-Peer-Netze und USB-Sticks weiterzuverbreiten. „Das ist eine Größenordnung an Selbstverteidigung, die der Industrie erhebliche Probleme bereitet“, sagt Fischer. Inzwischen sei es Microsoft in Zusammenarbeit mit Partnern gelungen, den dahinter steckenden Algorithmus zu analysieren, so Thomas Baumgärtner, Sicherheitsexperte von Microsoft. Damit wollen die Experten nun die Websites abgreifen und zur Analyse direkt an die Hersteller von Antiviren-Software weiterleiten.
Microsoft stellt seit Oktober 2008 bereits einen Patch zum Schließen des Lecks zur Verfügung. Selbst unter den Experten ist die Anzahl der befallenen Computer umstritten. „Wir gehen, konservativ geschätzt, von weltweit drei Millionen Rechnern aus“, sagt Baumgärtner.
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