Tom Waits
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Thomas Alan „Tom“ Waits (* 7. Dezember 1949 in Pomona, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Schauspieler und Autor. In seiner Musik verbindet Waits Einflüsse aus klassischen amerikanischen Genres wie Blues, Rhythm and Blues, Jazz, Folk und die Songwriter mit Aspekten des Vaudeville und der Theatermusik. Später nahm Waits auch Einflüsse aus Avantgarde-Jazz, Rap oder Industrial Rock mit auf. Seine Musik wird gelegentlich auch dem Alternative Rock oder Indie-Rock zugerechnet. Waits, der sich konsequent den Hörerwartungen eines breiten Publikums verweigert, trägt seine durch die Beat Generation beeinflussten Geschichten grummelnd und knurrend mit charakteristisch rauer Stimme vor. Seit Beginn seiner Karriere in den 1970er Jahren wurden und werden Waits’ Kompositionen von unzähligen – häufig kommerziell wesentlich erfolgreicheren – Musikern gecovert. Rod Stewart erreichte beispielsweise 1989 mit der Waits-Komposition Downtown Train Platz eins der Billboard 200. Waits’ Album Bad As Me aus dem Jahr 2011 war das erste, das bereits kurz nach dem Erscheinen nennenswerte Verkaufszahlen erzielen konnte. Als Schauspieler war Waits unter anderem in den Kinofilmen Down By Law, Bram Stoker’s Dracula, Short Cuts, Das Kabinett des Doktor Parnassus, ''7 Psychos und The Ballad of Buster Scruggs zu sehen. Leben und WerkKindheit und JugendTom Waits wurde in Pomona im Los Angeles County geboren und wuchs zunächst in Whittier auf, einer Stadt, die auch viele Jahre später noch typisch für das Amerika der 1950er Jahre war. Abweichend von anderen Quellen gibt Barney Hoskyns in seiner Waits-Biografie Whittier auch als Geburtsort an. Waits’ Vater Jesse Frank Waits (benannt nach Jesse und Frank James) war schottisch-irischer Abstammung und kam aus Texas. Er unterrichtete Spanisch in Pomona, Whittier, La Verne und Montebello und war Alkoholiker. Waits’ Mutter Alma, ebenfalls Lehrerin, war in Oregon aufgewachsen und streng puritanisch erzogen worden. Nach der Scheidung der Eltern (sein Vater hatte die Familie 1959 verlassen) zog seine Mutter mit ihm und seinen beiden Schwestern nach Chula Vista. Dort besuchte Waits die Hilltop High School. Im Jahr 1972 nahm Tom Waits in nur zehn Tagen unter Anleitung des Produzenten Jerry Yester zusammen mit einer idealen Studioband sein erstes Studioalbum Closing Time auf. Es wurde im März 1973 veröffentlicht und hebt sich stilistisch deutlich ab von seinen späteren Platten. Die Promotiontour zur Platte mit einer eilig zusammengestellten Band kam beim Publikum anfangs gut an, auch wenn die Musik stilistisch nicht so recht in die Zeit passte. Waits zeigte sich hocherfreut, dass sein Traum, sich als Musiker zu etablieren, in greifbare Nähe gerückt war. Er freute sich auch, „weg von zu Hause zu sein und durch die amerikanische Nacht zu fahren“. Doch nach einem Auftritt bei einer Kindershow in einem Einkaufszentrum in Atlanta und ähnlich unangenehmen Erfahrungen kehrte Waits im Juni 1973 vom Tourgeschäft ernüchtert nach Los Angeles zurück. Eine weitere Desillusionierung stellte der Verkauf von Asylum an Warner Brothers für ihn dar. So war es eine Art Trostpflaster für ihn, als die ersten Musikerkollegen begannen, Lieder des jungen Songwriters für sich zu entdecken. Als eine der ersten Bands nahmen die Eagles 1974 den Song Ol’ 55 auf, Martha wurde von Lee Hazlewood und Tim Buckley gecovert. Während seiner Tour hatte Waits mit seinem Standbassisten Ben Webb in Lowell (Massachusetts) vergeblich das Grab des 1969 verstorbenen Beatpoeten Jack Kerouac gesucht. Nicht nur die Poesie betreffend war Waits von dem Dichter beeinflusst. Er schwärmte auch für die Platte Poetry for the Beat Generation, auf der Kerouac 1959 seine Texte zur Musik des Komikers und Jazzpianisten Steve Allen gesprochen hatte. Von dieser Art Musik ließ er sich für die Songs seines zweiten Albums inspirieren. |
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