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Sleipnir

Über...

Sleipnir ist das Pseudonym des neonazistischen Liedermachers Marco Bartsch (geb. Laszcz) bzw. der Name der Rechtsrock-Band, deren Kopf er darstellt. Vom Bundesamt für Verfassungsschutz wird sie als rechtsextremistische Band eingeschätzt.

Geschichte

Der Liedermacher Marco Bartsch aus Verl bzw. Gütersloh – bereits seit 1988 in der rechtsextremen Musikszene tätig – trat ab 1991 unter dem Pseudonym Sleipnir auf. Um 1998 wurde mit zwei weiteren Musikern eine dreiköpfige Band gegründet, Sleipnir galt fortan als Bandname. Dieser stammt von Odins achtbeinigem Pferd Sleipnir aus der nordischen Mythologie. Die Band ist mittlerweile in ganz Deutschland bekannt und hatte mehrere Auftritte in anderen europäischen Ländern, unter anderem in London und in Zagreb. Zwischenzeitlich spielte Andreas Koroschetz Schlagzeug in der Band, verließ diese jedoch und gründete Division Germania. Bartsch bzw. die gesamte Band ist seit 2003 mit eigenem Plattenlabel Boundless Records und dem Wolfszeit-Versand tätig. Seit Mitte 2012 ist die Band in neuer Besetzung unterwegs. Sleipnir trat neben einigen Veranstaltungen in Deutschland auch in Ländern wie Italien, Frankreich und England auf.

Im Juli 2017 trat die Band neben u. a. Stahlgewitter und Die Lunikoff Verschwörung auf dem Konzert Rock gegen Überfremdung im thüringischen Themar vor rund 6.000 Rechtsextremen auf.

Musikstil, Ideologie und Bedeutung

Am Anfang waren die Texte vor allem eine Mischung von rassistischen Elementen in Verbindung mit sozialen Problemlagen und einem unterschiedlich starken Bezug auf den Nationalsozialismus. Seit 2000 beziehen sich Sleipnir textlich zu einem großen Teil auf die nordische Mythologie. Weitere wiederkehrende Themen sind Freundschaft, Treue und ein Bezug zur rechtsextremen Szene. Nachdem zunächst Balladen im Liedermacherstil veröffentlicht wurden, spielt die Band heute eher schnelle Rockmusik mit einem „eingängigen Sound“ und klar verständlichem Gesang. Die Band wurde in der Rechtsrock-Szene durch ihre Konzertaktivitäten national und international bekannt. Insbesondere „Rebellion“, ihr Lied für die Schulhof-CD der NPD, wurde eines der bekanntesten Lieder in der Szene. Sie traten mehrfach auf Veranstaltungen der NPD auf, unter anderem auf dem Fest der Völker.

Einige Balladen wurden außerdem unter dem Namen Raven veröffentlicht. Des Weiteren spielte er mit Bandmitgliedern von Kampfhandlung ein Hatecore-Album namens Tätervolk ein.

CC-BY-SAAuszug aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Quelle und weitere Informationen.
Hörer (2)
UserPCountTitel
TrEkSt0rE54
jonnn11
Alben (5)
AlbumTitel
<unbekannt>1
Best of Sleipnir3
Mein Westfalen1
Schulhof-CD1
Wunderbare Jahre1
Titel (5)
TitelPCountHörer
Opa ich vermisse dich 21
Alkoholiker ✓✇11
Ausgerechnet du 11
Eure Freiheit - http://www.medien.npd.de11
Zeit zu gehen ✓✇11
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